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Zohra Opoku

Geboren in 1976, ehemalige Deutsche Demokratische Republik (DDR)
Lebt und arbeitet in Accra

Zohra O (c) OBL STUDIOS

Zohra Opoku, 1976 in der ehemaligen Deutschen Demokratischen Republik (DDR) geboren, ist eine deutsch-ghanaische Künstlerin. Ihre Arbeit untersucht, wie politische, historische, kulturelle und soziale Kontexte die Identitätsbildung des Einzelnen beeinflussen.


Ihre Eltern lernten sich 1975 an einer Universität bei Leipzig in der DDR kennen – im Rahmen von Hochschulaustauschprogrammen, die Kwame Nkrumah, der Präsident des gerade unabhängig gewordenen Ghana, mit den blockfreien Staaten und den Ländern des kommunistischen Blocks initiiert hatte. Wenige Monate nach der Geburt der Künstlerin kehrte ihr Vater nach Ghana zurück. Zohra Opoku wuchs bei der Familie ihrer Mutter auf.

Im Jahr 2011 ließ sie sich in Accra nieder, wo sie Ibrahim Mahama kennenlernte; er stellte ihr sein Atelier zur Verfügung und lud sie zur Zusammenarbeit an mehreren Ausstellungen ein. Ihre Werke sind von Stationen ihres Lebens inspiriert: Kindheitserinnerungen, der Erfahrung der Mutterschaft, der Auseinandersetzung mit ihrer afrikanischen Identität, der Begegnung mit der Familie ihres Vaters sowie der Bewältigung einer Krankheit. Zohra Opokus persönliche Erzählung speist sich aus der Vielfalt ihrer kulturellen Wurzeln und ihrem Engagement in lokalen Gemeinschaften.