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Tjaša Rener

Geboren in 1986, ehemaliges Jugoslawien
Lebt und arbeitet in Accra

Tjasa Rener

Tjaša Rener, 1986 im ehemaligen Jugoslawien geboren, zog 2013 in ein Dorf am Bosumtwi-See in Ghana, bevor sie sich 2016 in der Hauptstadt Accra niederließ. In ihrer Arbeit untersucht sie, wie persönliche Erzählungen und politisches Erbe aufeinandertreffen können, und schafft so Räume für kollektives und transnationales Nachdenken.
Im Jahr 2022 richtete sie in einem belebten Viertel von Accra vor ihrem Atelier eine Miniaturgalerie in einem Schuhkarton ein, die Passanten ein Ausstellungsprogramm im Kleinformat bietet.

Im Jahr 2023 nahm Tjaša Rener an der von Ibrahim Mahama geleiteten Biennale für Grafik in Ljubljana (Slowenien) teil und präsentierte dort die Installation Place We Call Home (2023). Das Werk erforscht die Beziehungen zwischen Ghana und dem ehemaligen Jugoslawien anhand der Nachbildung des Wohnzimmers von Metoda Appiah, einer ebenfalls in Accra ansässigen Slowenin. In der Installation Between Arrival and Belonging (2026) versammelt Tjaša Rener Dokumente und Fotografien aus den 1960er und 1970er Jahren; diese beleuchten die politischen und emotionalen Migrationsbewegungen, die die Geschichte der Bewegung der Blockfreien Staaten prägten – einer 1961 in Belgrad von den Präsidenten Tito (Jugoslawien), Nehru (Indien) und Nkrumah (Ghana) gegründeten Bewegung, die eine Alternative zu den beiden Blöcken des Kalten Krieges bieten sollte (vgl. die Zeitleiste im Dokumentationsbereich).

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